Inkontinenzversorgung

Inkontinenz

Definition:

Unkontrollierter Verlust von Harn oder Stuhl, das heißt die Unfähigkeit Urin und/oder Stuhl
zu speichern und an einem gewünschten Ort zur selbstbestimmten Zeit auszuscheiden.
In der ärztlichen Praxis kommt die Harninkontinenz wesentlich häufiger vor, so dass im
Folgenden diese Form dargestellt wird.  

Einteilung:

Man unterscheidet zwischen einer aktiven und einer passiven Inkontinenz. Passive Formen
haben eine Insuffizienz des Verschlusssystems als Ursache, und bedürfen oftmals eines
operativen Eingriffes.
Aktiven Inkontinenzformen liegen Störungen der Blasenmuskulatur zu Grunde, die meistens
medikamentös oder psychosomatisch zu therapieren sind.  

Diagnostik+Therapie:

In der Praxis betrifft das Problem der Inkontinenz hauptsächlich ältere Mitmenschen.
Professor Dr. Hansjörg Melchior und Dr. Patrick de Greeter haben eine Vorgehensweise
erarbeitet die im nachfolgenden Diagramm dargestellt wird.

 

Aufsaugende Inkontinenzhilfsmittel:

Im täglichen Leben kommen flüssigkeitsabsobierende (aufsaugende) Produkte am häufigsten
zum Einsatz.

Versorgungsziele:

  • Hohe Auslaufsicherheit
  • Schnelle Flüssigkeitsaufnahme
  • Hoher Tragekomfort mit körpergerechter Passform
  • Einfache Handhabung
  • Unauffällige Form, d.h. Diskretion beim Tragen

Produkte:

  • Inkontinenzslips
  • Anatomisch geformte Vorlagen
  • Rechteckige Vorlagen
  • Krankenunterlagen (für das Bett)
  • Textile Produkte (Wiederverwendbar)

Ableitende Inkontinenzhilfsmittel:

Bei diesen Systemen wird der Urin in einen Beutel abgeleitet.
Bei mobilen Patienten kann dieser am Körper getragen werden.

Versorgungsziele:

  • Hohe Auslaufsicherheit
  • Hoher Tragekomfort mit körpergerechter Passform
  • Einfache Handhabung
  • Unauffällige Form, d.h. Diskretion beim Tragen

Produkte:

  • Kondomurinale
  • Urinableiter für Frauen/Männer/Kinder
  • Rechteckige Vorlagen
  • Intermittierender Katheterismus
  • Transurethaler Dauerkatheter    

Unsere Serviceleistungen für Sie:

  • Ableitende Systeme (Katheter, Urinalversorgung)
  • Komplettversorgung (Beratung, Verkauf, Betreuung) im Inkontinenzbereich
  • Einweisung und Hilfestellung beim Erlernen und Anwenden des
    Selbstkatheterismus (ISK), und des Fremdkatheterismus (FSK)
  • Aufsaugende Systeme (Einlagen, Windeln, Betteinlagen)
  • Qualitätsprodukte namenhafter Hersteller
  • Gemeinsame Suche nach Problemlösungen
  • Produkte werden individuell optimiert
  • Diskrete Beratung in separaten Besprechungsräumen
  • Ebenerdige Räume · Rollstuhlgerechte Toiletten und Waschräume
  • Transport- und Lieferservice
  • Qualifiziertes Personal
  • Ständige Weiterbildung unserer Fachkräfte
  • Intensiver Kontakt zu Ärzten und Pflegepersonal
Aktuelle Themen: