Was hilft bei Rückenschmerzen?

Was hilft bei Rückenschmerzen?

Rückenschmerzen treten ohne Vorwarnung auf. Eine einzige Bewegung kann Schmerzen auslösen und jede weitere diese noch verschlimmern. Hier einige Tipps gegen akute Schmerzen.
Einheizen mit Wärme
Wärme-Pflaster sind optimale Alltagsbegleiter, da sie bequem und unauffällig unter der Kleidung getragen werden können.

Wärme ist ein altbewährtes Mittel bei Rückenschmerzen. Sie unterstützt die Durchblutung, entspannt die Muskulatur, lindert Schmerzen und kann so die Beweglichkeit verbessern.

Wirkung der Wärme-Therapie
Wärme fördert die Durchblutung, indem die Blutgefäße weitgestellt werden. Der Transport von lebensnotwendigem Sauerstoff und Nährstoffen in die Zellen des Muskelgewebes wird gesteigert – der erste Schritt, um die optimalen Bedingungen für den Selbstheilungsprozess herzustellen. Die Abbauprodukte des Stoffwechsels, die im Muskelgewebe anfallen, werden durch die verbesserte Durchblutung schneller abtransportiert. Das sorgt für Schmerzlinderung und Entspannung der verkrampften und angespannten Muskulatur und verbessert die Mobilität.
Keine Zeit für Sorgen – bleiben sie positiv!
Bürotätigkeit ist für Ihren Rücken eine Belastung. Abhilfe bieten Lockerungsübungen, die Sie am Arbeitsplatz ausführen können.
Versuchen Sie, Ihr Leben so normal wie möglich weiterzuführen. Schmerzen sind natürlich eine Belastung und können unseren sozialen und beruflichen Alltag negativ beeinflussen. Aber Grübeleien über die Ursache der Schmerzen und ihre Auswirkungen schlagen auf das Gemüt und erschweren nur unnötig den Heilungsprozess.

Bleiben Sie positiv. Auf eine akute Phase wird immer auch eine schmerzfreie Phase folgen. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob es sinnvoll ist, ein paar Tage zu Hause zu bleiben – insbesondere wenn es sich bei Ihrer Arbeit um eine körperliche Tätigkeit handelt. Auch eine Absprache mit Ihrem Arbeitgeber kann hilfreich sein. Vielleicht kann er Ihnen temporär eine körperlich leichtere oder belastungsfreie Tätigkeit anbieten.
Geben Sie den Sport nicht auf
Die Rückenschmerzen sind eine Konsequenz Ihres Lieblingssports? Dann denken Sie über Veränderungen nach: Vielleicht ist Ihr Training nicht optimal für Ihren Rücken? Oder Sie können einzelne Punkte Ihrer Trainingseinheit optimieren? So oder so: Bleiben Sie in Bewegung! Zügiges Spazierengehen, Radfahren oder Schwimmen trainiert Ihren Rücken und trägt gleichzeitig dazu bei, dass Sie sich besser fühlen. Muten Sie sich nicht zu früh zu viel zu. Ziehen Sie das Trainingspensum langsam an. Wenn es irgendwo zieht oder ziept: Unbedingt eine Pause einlegen!

Gehen Sie ab und zu mal eine halbe Stunde spazieren. Die Bewegung hilft dabei, den Rücken zu stabilisieren.

Nicht liegen bleiben
Lange Zeit galt Schonung als das beste Mittel gegen Rückenschmerzen. Inzwischen belegen Studien, dass Ruhe bei der Heilung nicht immer hilft. Je eher Sie damit anfangen, sich wieder zu bewegen, desto besser. Denn bei übermäßiger Schonung baut der Körper seine Muskelreserven und Knochensubstanzen ab. Die Konsequenz: Der Körper wird steifer und die Kondition lässt nach.

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